Die Feuerwehr wurde zu etwa 643 Bränden gerufen, viel weniger als letztes Jahr. Die Rettungsdienste hatten über 970 Verletzte zu versorgen, das ist ein neuer Höchststand. In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben. In Berlin gab es hunderte Festnahmen. Bundesweit kam es zu unzähligen Handverletzungen mit Teil- oder Komplettamputationen der Hand. Die Polizei war mit über 4.000 Beamten im Einsatz. Leider gab es auch wieder Angriffe auf die Rettungskräfte. In Gesundbrunnen wurden Autos, Mülltonnen und Dixiklos in Brand gesetzt. Immerhin konnte ein Haufen illegaler Pyrotechnik, darunter auch Kugelbomben, vor Silvester aus dem Verkehr gezogen werden. Das Schlimmste konnte dank der Rettungskräfte verhindert werden, das hat wohl auch mit dem Wetter zu tun, ab etwa 1 Uhr regnete es nämlich.