Erika-Heß-Eisstadion öffnet Außenfläche.
Nach einer langen Phase der Unsicherheit und mehreren technischen Rückschlägen gibt es nun positive Nachrichten aus dem Berliner Stadtteil Wedding: Das Erika-Heß-Eisstadion öffnet am 12. Januar 2026 wieder seine Außenfläche für den öffentlichen Schlittschuhlauf. Damit kehrt ein wichtiger Ort des Breiten- und Schulsports zurück ins Bezirksleben.
In den Jahren 2024 und Anfang 2025 hatte das traditionsreiche Eisstadion an der Müllerstraße 185 mit erheblichen Problemen zu kämpfen. Zunächst verzögerten statische Mängel am Dach die Öffnung zur Saison 2024/25 erheblich – statt wie geplant im Herbst konnte der Betrieb erst im Januar 2025 aufgenommen werden.
Doch die Freude währte nur kurz: Ein technischer Defekt an der veralteten Kühlanlage zwang das Stadion noch im selben Monat dazu, die Saison vorzeitig zu beenden. Besonders hart traf dies die ansässigen Eishockey- und Eiskunstlaufvereine, deren Trainings- und Spielbetrieb abrupt zum Erliegen kam.
Nach insgesamt mehrjähriger Schließung und intensiven Sanierungsmaßnahmen wendete sich das Blatt im Herbst 2025. Die Eishalle konnte nach rund 18 Monaten Stillstand im Oktober 2025 wieder eröffnet werden. Ein entscheidender Schritt folgte mit der Installation einer neuen, modernen Kälteanlage, die inzwischen erfolgreich in Betrieb genommen wurde und den zuverlässigen Eisaufbau sicherstellt.
Mit der nun angekündigten Öffnung der Außenfläche im Januar 2026 kehrt das Erika-Heß-Eisstadion wieder vollständig ins öffentliche Leben zurück. Neben dem öffentlichen Schlittschuhlauf wird das Angebot auch wieder den bezirklichen Schulen zur Verfügung stehen, die das Eis im Rahmen des Schultags am Vormittag nutzen können – ein wichtiger Beitrag zur Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen.
Der Bezirksstadtrat für Schule und Sport, Benjamin Fritz, begrüßt die Wiederinbetriebnahme ausdrücklich mit folgenden Worten:
„Mit der Eröffnung der Außenfläche des Erika-Heß-Eisstadions erweitern wir unser Angebot für den Eissport und ermöglichen so, dass die Bewohnerinnen und Bewohner endlich wieder auch im Erika-Heß-Eisstadion ihrem Sport nachgehen können. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die die Wiederinbetriebnahme des Erika-Heß-Eisstadions ermöglicht haben.“
Michael Destiny