Das vor allem fürs Bezirksamt peinliche Gezerre um das Friedensdenkmal Ari ist offenbar vorbei. Heute wurde bekanntgegeben, dass das Denkmal in Moabit nur hundert Meter weiter auf das Gelände einer Mietergenossenschaft zieht, wo es kostenlos und frei zugänglich stehen kann. Es erinnert an die etwa 200.000 durch japanische Soldaten vergewaltigten und missbrauchten Frauen im Zweiten Weltkrieg.
In den vergangenen Jahren haben gleich zwei grüne Bürgermeister des Bezirks Mitte versucht, dieses Denkmal vom jetzigen Standort an der Ecke Bremer / Birkenstraße entfernen zu lassen. Sowohl Stephan Dassel als auch Stefanie Remlinger argumentierten mit bürokratischen Vorschriften, ohne jedoch einen alternativen Ort anzubieten. Das Verwaltungsgericht hatte eine Duldung bis Ende September dieses Jahres verfügt.